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By XXX Posted on 03-07-2010
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Büsum, Strand, Watt, Meer
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Category: Funny stuff
Sonntag in Büsum
Uploaded by: XXX
Der bisher schönste und erfolgreichste Sonntag in Büsum, das unserem Nordseeheilbad
12 000 Besucher brachte, fand ein lebhaftes Echo in der Presse.
Büsum hatte seinen großen Tag: Am ersten Sommerferien-Sonntag kürt man hier in herkömmlicher weise- und immer unter starker Beteiligung der Hamburger- die Wattkönigin und ihre Hofdamen.
Diesmal fiel die Wahl auf die sechzehnjährige Gudrun Hagen aus Heide. Kurdirektor Ohlen selbst setzte ihr die silbergeschmiedete Krone aus Friesen-Filigran aufs Köpfchen und übereichte „ihr Liebreiz“ sodann mit geziemlichem Glückwunsch einen mächtigen Strauss roter Rosen.
So geschehen 1955 und in der Büsumer Kurzeitung vom 16 Juli 1955 zu Lesen.

Bis heute immer mit diversen Veranstaltungen von Damals: Schlick-Festival in Büsum - diese Ankündigung zieht immer. Denn in Büsum gibt´s nicht nur frische Krabben Eiergrog und Pharisäer sondern immer wechselnde und fröhliche Veranstaltungen.
Damals, auf den Parkplätzen dienten die Autos auch noch als Umkleidekabinen, dann sah man die üblichen Bleichgesichter, die das erste Mal mit von der Partie waren.
Draußen am Fahrwasser begann der tägliche Juchhei mit der Wattentaufe. Der Besucher staunt, dass auch Neptun zu modernen und rationellen Methoden übergegangen ist. Nichts mehr vom altväterlichen Umstand, es geht ohne Barbier und gepfefferten Schnaps hinterher – der Büsumer Neptun tauft im Fliessverfahren: Er zieht seine Wasserpistole aus dem Kamisol, ein kalter Spritzschuss vor dem Bug, „ich taufe dich auf dem Namen Wellhornschnecke!“
Und ab durch die Mitte und der nächste bitte! Dann Flugtag mit Fallschirmspringen, Passagierflügen mit Motor und Segelflugzeugen, Springen, Traben und Galopprennen im Watt. Ringreiten und viele Festliche Veranstaltungen.
Aber es gibt seit dem nicht nur Positives zu berichten. Teure Parkplätze, wenn man die Nordsee sehen möchte muss man bezahlen, warum? Gehört doch uns allen.
Am Strand kaum was für Kinder zur Erfrischung, Eis, Wurst oder ein Getränk. Da sind lange Wege zu bewältigen wenn die kleinen ein Eis möchten.

Es ist ein Skandal, nicht genug das unsere Gäste Parkgebühren
für ein versandetet, mit Schlaglöcher ausgestatteten Parkplatz
zur Kasse gebeten werden, nun müssen unsere Gäste auch schon
weit vor Ostern Gebühren entrichten um das Watt oder die
Nordsee zu sehen,
Es wird Zeit für ein Umdenken die Gästezahlen sind in den
letzten Jahren nicht nur wegen dem Euro rückgängig, sondern
vor allen wegen der Abzocke der Gemeinde in Büsum.
Schaut man nach unseren Europäischen Nachbarn die Kanaren,
uns allen bekannt, was gäbe es für ein Aufschrei wenn unsere
Gemeindevertreter Eintritt für den Strand zahlen müssten. Dort
gibt es Gesetze die auch Hotels verbieten Strände nur zur
Eigennutzung zuzulassen. Sie müssen jeden freien Zugang
gewähren.
Aber auch im eigenen Land gibt es genug Beispiele das man auch
ohne Abzocke oder gerade darum die Gäste halten kann.
Nach der Wahl des neuen Bürgermeisters soll nun alles anders werden und wir sind gespannt.

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