
Fisch und Meeresfrüchte erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Durch die Artenvielfalt bei Fischen und Meeresfrüchten lassen sich zahlreiche, kreative Rezepte kreieren. Zu den Meeresfrüchten zählen alle im Meer lebenden Tiere, die nicht zur Gruppe der Wirbeltiere gehören. Fische und Wale sind also, im Gegensatz zu Garnelen, Krabben, Muscheln oder Tintenfischen, keine Meeresfrüchte. Im englischen Sprachraum (engl. seafood) wird der Begriff allerdings nicht so eng gefasst.
Unter den Meeresfrüchten hat sich besonders die Muschel als Motiv in der Mythologie und Kunstgeschichte durchgesetzt. So steht die Muschel für die römische Göttin Venus, die aus dem Schaum des Meeres geboren wurde, und wurde besonders im Barock und Rokoko in Form der Rocaille häufig als Zierstück verwendet.
Ebenso zahlreich wie die Rezepte, sind auch die bekannten Fischarten, die alle ihren eigenen, spezifischen Geschmack haben. Fische lassen sich, aufgrund der Artenvielfalt, auch auf unterschiedlichste Art und Weise zu köstlichen Speisen verarbeiten. Nur sollte man beim Verzehr immer auch auf im Fisch verbliebene Gräten achten.
Bei koscherer Ernährung sollte man übrigens beachten, dass Meeresfrüchte keine Schuppen haben und daher als tame (rituell unrein) gelten. Deshalb dürfen orthodoxe Juden zwar Fisch, aber keine Meeresfrüchte, essen.
