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Raucherregelung ohne den Wirt gemacht

München. Der bundesweit aktive, gemeinnützige Verein Pro Rauchfrei erhebt schwere Vorwürfe gegenüber dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband Dehoga. Vorstandsvorsitzender Siggi Ermer wirft dem Verband bewusste Täuschung der Öffentlichkeit und seiner Mitglieder vor. „Der Verband behauptet wider besseres Wissen, dass die Wirte mit einem Rauchverbot Umsatzeinbußen erleiden, ohne dafür irgendeinen Beweis vorzulegen. Dagegen ist durch öffentliche Stellen in den USA und Irland belegt, dass mit einem Rauchverbot in Gaststätten der Umsatz steigt und mehr Beschäftigung entsteht, sagt Ermer.

Der Verein fordert alle Gastwirte auf, gegen die Regelung zu protestieren und ein einheitliches Rauchverbot zu fordern. Nur so werde die Apartheid in deutschen Gaststätten überwunden und werden gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle Wirte erreicht. Italien zeigt mit Erfolg, wie gut das schon nach wenigen Monaten funktioniert . Gleichzeitig greift Ermer die Drogenbeauftragte der Bundesregierung scharf ein: „Wer eine Vereinbarung mit einem Verband trifft, der die Öffentlichkeit bewusst mit falschen Zahlen zu manipulieren versucht und mit dieser Übereinkunft über Jahre hinaus das schädliche Rauchen in Gaststätten fördert, der betreibt Drogenpolitik im Interesse der Tabakindustrie aber nicht für die Bürger“.

Rauch in Gaststätten diskriminiert große Teile der Bevölkerung, wie Familien mit kleinen Kindern, chronisch Kranke, Allergiker, Atemwegserkrankte, Herz-Kreislauf-, Schlaganfall- und Krebspatienten, die solche ungastlichen Räume nicht aufsuchen können. Ermer legt Frau Caspers-Merk den Rücktritt nahe, da sie mit dem Schutz der Passivraucher überfordert ist und verlangt von der Bundesregierung, endlich ein Nichtraucherschutzgesetz auf den Weg zu bringen. Denn mit der jetzigen Vereinbarung wird erhebliches Porzellan in der deutschen Gastronomie zerschlagen, ist sich Ermer sicher. 

 

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